Nicolino Locche – El Intocable

Nicolino Locche – El Intocable

“Der Unberührbare”, wie er genannt wurde, war ein genialer argentinischer Boxer, der das “stick and move” in einzigartiger Weise beherrschte. Diese Fähigkeit ließ so manchen seiner Gegner in die Leere fallen. Ich bin durch Fernando auf ihn gekommen, der mit Bewunderung über ihn spricht. Auch wenn Nicolino neben dieser haftenden Qualität keinen wirklich druckvollen Punch besaß, wurde er 1968 Weltmeister im Halbweltergewicht (WBA) und hielt diesen Titel 5 Jahre inne. Er starb 2005 im Alter von 66 Jahren. Wenige Jahre vor seinem Tod wurde er in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen.

Viel Spaß beim Schauen des Videos!

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Comic über Song

Über Sōng 松, Entspannen, Sinken, Loslassen

… letztlich verbinden

Dieses Comic von Antony Cheung erinnert mich an meine ersten Begegnungen mit Fernando Chédel und meinen damit verbundenen Tai Chi Weg von dem eher Äußeren und “Schönen” hin zur Verinnerlichung und Natürlichkeit. Dabei war und ist Fernando der beste Lehrer für mich.

Summer Camp Breydin 2018

Ma Tsun Kuen Summer Camp 2018

Unser diesjähriges Ma Tsun Kuen Sommercamp fand erstmals in der Schorfheide nahe Berlin statt. In unserem im Wald an einem märchenhaften See gelegenen Seminarhaus haben wir mit SchülerInnen aus ganz Deutschland und England unter der Anleitung unseres Meisters Fernando Chédel trainiert.

Es war eine sehr trainingsintensive und erholsame Zeit mit Gleichgesinnten!

Drei SchülerInnen des DAOzentrums haben am Ende des Camps erfolgreich die Prüfung zum vierten Schülergrad (Orange) bestanden.

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Zhèng Màn Qīng über das Stehen

Zhèng Màn Qīng über das Stehen

Das Stehen spielt in unserer Tai Chi – Praxis eine zentrale Rolle. Jede Übungsstunde beginnt mit mindestens ein paar Minuten im gesunkenen Stand. Dabei geht es u.a. zunächst um die Akzeptanz der Schwerkraft, darum die eigene Körperstruktur zu entspannen ohne zu kollabieren. Oder “einfach” ums Ankommen.

Zhèng Màn Qīng (鄭曼青1902-1975) schrieb in seinem Buch “Meister Zhèngs Neue Methode der Tai Chi-Selbstkultivierung” dazu:

“Fürchte dich nicht vor bitterer Arbeit. Sonst wirst du nicht weiterkommen. Die Tai Chi Klassiker sagen, dass die richtige Wurzel im Fuß ist. Ein Anfänger kann eine Wurzel entwickeln, indem er einfach morgens und abends drei bis fünf Minuten aufwendet auf einem Bein zu stehen. Dabei die Beine wechseln und allmählich die Zeit erhöhen, während du tiefer sinkst.

Diese bittere Arbeit entwickelt nicht nur die Wurzel, es stimuliert das Herz-Kreislauf-System, was das Gehirn fördert. Es ist wichtig, dass dein Qi zum Dantian sinkt, beide Füße haften auf dem Boden, und du wendest absolut keine Kraft auf. … Nach einiger Zeit … kannst entweder die Haltung “Heben der Hände” oder “Gitarre spielen” wählen, um deine Übung fortzusetzen. Die Haltung der “Einfachen Peitsche” entwickelt Öffnung und Weiten, während die Vorbereitungsposition eine ungeteilte Einheit kultiviert.

Diese Standübungen sind essentiell, um Form und Anwendung des Tai Chi zu verstehen – also vernachlässige sie nicht! “

Diese Aussage deckt sich mit Fernandos Unterricht im Stehen. Auch wir nutzen neben dem Ma Bu die zwei Standübungen Xu Bu (Heben der Hände) und Dan Bian (Einfache Peitsche).

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