Tai Chi Chuan ist UNESCO Weltkulruerbe

Tai Chi Chuan ist UNESCO Weltkulruerbe

Auf Antrag der VR China wurde Tai Chi Chuan am 18. Dezember 2020 in die Liste des immateriellen Weltkuturerbes der UNESCO aufgenommen. In der Erklärung seit es: “Taijiquan ist eine traditionelle körperliche Praxis, die sich durch entspannte, kreisförmige Bewegungen auszeichnet, die mit der Regulierung des Atems und der Kultivierung eines aufrechten und ruhigen Geistes einhergeht … Die Grundbewegungen des Taijiquan konzentrieren sich auf Wubu (fünf Schritte) und Bafa (acht Techniken) mit einer Reihe von Routinen, Übungen und Tuishou. Beeinflusst von daoistischem und konfuzianischem Gedankengut und Theorien der traditionellen chinesischen Medizin, hat sich Taijiquan in mehrere Schulen (oder Stile) entwickelt, die nach einem Clan oder dem persönlichen Namen eines Meisters benannt sind. Taijiquan wird durch clanbasierte Übertragung oder das Meister-Lehrling-Modell weitergegeben. Die letztere Beziehung wird durch die traditionelle Zeremonie des Baishi hergestellt. Taijiquan baut auf dem Yin- und Yang-Zyklus und dem kulturellen Verständnis der Einheit von Himmel und Mensch auf. Es ist unter anderem durch Legenden, Redewendungen und Rituale verbreitet worden. Die Bewahrung des Taijiquan würde seine Sichtbarkeit und den Dialog über die verschiedenen Arten, wie Taijiquan von verschiedenen Gemeinschaften praktiziert wird, erhöhen.”

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Weg zu Tao / Way to Tao

Weg zu Tao / Die Kunst der Unsterblichkeit

Eine sehenswerte Arte-Dokumentation über eine junge Französin, die nach China kam, um sich von Meistern in den Daoismus einführen zu lassen. Sie erläutert die uralten Praktiken und Rituale, die sich der modernen Welt angepasst haben.

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Cuī Yìshì

Cuī Yìshì (崔毅士 1892-1970)

war einer der besten Schüler von Yáng Chéng Fǔ (楊澄甫 1883-1936, 3. Generation). Er begann 1909 von Yáng zu lernen. Später reiste mit Yáng als Lehrassistent durch China. Nach dessen Tod im Jahr 1936 unterrichtete Cuī das Tai Chuan im Yáng-Stil an Orten wie Nanjing, Xian, Wuhan, Guangzhou und Shanghai.

Cui Yishi war maßgeblich an der Weiterentwicklung des Wissens des traditionellen Yáng-Stils für nachfolgende Generationen beteiligt. Er unterrichtete seinen Enkel Cui Zhongsan, der die Lehren seines Großvaters weiter verbreitet hat.

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